"Ein Aushängeschild für Flieden"

Winfried Kreß gratuliert der Raiffeisenbank zum 130-jährigen Bestehen

Presseartikel vom 08.05.2012, Fuldaer Zeitung von Raimund Henkel

Ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art machte sich die Raiffeisenbank Flieden zu ihrem 130-jährigen Bestehen. Mit dem Ausbau des Obergeschosses in der Hauptstelle, Hauptstraße 4, entstanden 14 Arbeitszonen. So ist die gesamte Belegschaft unter einem Dach.

Der Abschluss der Umbaumaßnahmen im Hauptgebäude der Raiffeisenbank und deren 130. Gründungsjahr waren Anlass auf den Tag genau, den 3. Mai, mit geladenen Gästen zu feiern. Dazu begrüßte Vorstandsvorsitzender Lothar Jünemann Vertreter der Kommunalpolitik, des Handwerks, ehemalige und derzeitige Angehörige des Vorstands, Aufsichtsrates und der Belegschaft. In seinem Überblick zeigte er die wesentlichen Daten der Bankgeschichte auf und verwies auf die ausführliche Darstellung in der Jubiläumsschrift von 1992. Dann ging Jünemann auf die wirtschaftliche Situation Fliedens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein und nannte Baumaßnahmen, Fusionen, Bilanzentwicklung, soziales Engagement und schließlich die derzeitige Bedeutung als Steuerzahler. „Die Raiffeisenbank Flieden hat viel Kraft gesammelt und ist zuversichtlich, die vor ihr liegenden Aufgaben zu bewältigen, da sich das Geschäftsmodell bewährt hat“, fasste der Bankdirektor seine Ausführungen zusammen.

Über die Notwendigkeit der jüngsten Investition berichtete Mitarbeiter Hubert Elm. Die Einrichtung der oberen Etage sei 34 Jahre alt gewesen und ihr räumlicher Zuschnitt für mehr Personal ungeeignet. So kam im Jahre 2000 im Dorfzentrum ein SB-Treff hinzu, der nach acht Jahren wieder aufgelöst wurde, da sich die räumliche Trennung als nachteilig erwiesen hat. Durch Umbau und Erweiterung in den 1990er Jahren war es möglich geworden, dass der Kunde in einem Haus alle Bankdienstleistungen erledigen konnte und die Ansprechpartner antraf, zumal jetzt Standarttätigkeiten am Automaten abgewickelt werden konnten. Dagegen musste der Marktfolgebereich wie Rechnungswesen, Controlling, Marketing und EDV-Organisation ins Nachbargebäude ausweichen, auf Dauer ein organisatorischer Missstand.

Mit dem Innenarchitekten Dirk Weber gelang es nach halbjähriger Planungsphase und acht Wochen Umbauzeit, 14 Arbeitsplätze einzurichten, die mit allen computertechnischen Einrichtungen und erforderlichen Ablagemöglichkeiten ausgestattet sind. Ein hohes Lob sprach Hubert Elm den Handwerkerfirmen aus. Bürgermeister Winfried Kreß (SPD) bezeichnete die Raiffeisen als Aushängeschild für Flieden. Er unterstrich das soziale Engagement und gratulierte zum gelungenen Umbau.